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Lineup: Alvin
Stardust: vocal, guitar; Glyn Davies: guitar; Torsten Gluschke: guitar;
Dirk Wunderlich: bass; Marko Doltz: drums Am
Tage zuvor hatte ich bereits Alvin Stardust gemeinsam mit der Bremer
Rockabilly - Truppe The Wild Black Jets plus Alvin´s Gitarristen Glyn
Davies in Bremen erleben dürfen. Somit wußte ich, daß mich eine
grandiose Rock n´ Roll Show vom feinsten erwartet. Zuvor noch eine
Anmerkung: Wer bereits den Livebericht vom Vortag gelesen hat: Alles
klar, kannst locker weiterlesen. Alle anderen sollten diesen zuvor
unbedingt lesen, da er wesentlich umfangreicher und noch mit einigen
zusätzlichen Infos bestückt ist. Um mich nicht ständig zu
wiederholen, beschränke ich mich hier nur rein auf das Konzert vom
29. . Klickt einfach auf den Link,
dann habt ihr den Bericht vom 28. in Bremen. War
ich am Vortag noch allein unterwegs, so hatte ich an diesem Tage wie
meistens meinen besten Freund Jan dabei, der sich musikalisch auf
exakt der gleichen Wellenlänge befindet, wie ich. War das gestrige
Konzert noch recht gut besucht, so war das ohnehin nicht sonderlich
große Logo leider nur sehr mäßig besucht. Hier lag der Ticketpreis
jedoch um mehr als 6,- € höher, als im Meisenfrei. Schade, aber
immerhin war genau wie gestern, (Nicht wirklich gestern natürlich,
sondern aus Sicht des 29. April...), beste Sicht aus erster Reihe
garantiert. Und am Getränketresen brauchte man somit auch nicht
anstehen. Was sich jedoch im Vergleich zum Vortage nicht geändert
hat, waren der hervorragende Sound, sowie die herausragende Form und
Performance aller beteiligten Musiker, allen voran Alvin Stardust
selbst, der sich ein weiteres mal bestens gelaunt präsentierte. Auch
dieses mal gab es als Vorprogramm die selbe Rockabilly Band wie am
Vorabend. Auch diesmal boten sie einen guten überzeugenden Set.
Positiv anzumerken ist jedenfalls noch, daß heute alles wesentlich
pünktlicher vonstatten ging. Nach
der Umbaupause enterten Alvin, Glyn Davies und die Wild Black Jets die
Bühne. Bis auf geringfügige Änderungen in der Setlist war alles wie
am Abend zuvor, was natürlich wenig überrascht. Alvin und seine
Begleiter rockten sich ambitioniert durch ein Programm aus Rock n´
Roll - Klassikern der Fünfziger und wenig eigener Songs. Und
natürlich gab auch an diesem Abend Alvin zwischen den Songs
informative und unterhaltsame Anekdoten betreffend des jeweils
folgenden Stückes zum besten. Den
Anfang machte ein Medley aus drei durch den frühen Elvis zu Weltruhm
gelangten Songs. Mit `Hound Dog´ folgte ein weiterer Elvis - Hit,
allerdings im Arrangement des Originals der farbigen Bluessängerin
Big Mama Thornton. Es folgte eine fetzige Version von Carl Perkins´
Superhit `Blue Suede Shoes´, der speziell in der Version von Elvis zu
Hitehren gelangte. Gene Vincent´s `Say Mama´ rockte wieder mächtig
ab, ebenso wie Eddie Chochran´s `C´mon Everybody´. Leider wurde der
am Vorabend dargebotene Jerry Lee Lewis - Klassiker `Whole Lotta
Shakin´ Goin´ On´ durch ein weiteres Cochran - Stück ausgetauscht,
nämlich das etwas seicht geratene `Three Steps To Heaven´, welches
in den Siebzigern ein massiver Hit für Showaddywaddy war. Es folgte
die gut rockende Carl Perkins - Nummer `Honey Don´t´. Und dann wurde
bereits der fetzige Jerry Lee Lewis - Song `Great Balls Of Fire´
vollauf überzeugend dargeboten. Am Vorabend kam der Song erst als
Zugabe zum Zuge. Naturgemäß balladesk, jedoch ein wenig schneller
als auf Platte kam Alvin´s 1984er von Mike Batt für ihn verfasster
Smash - Hit `I Feel Like Buddy Holly´ rüber. Das gestern noch
gespielte `Fever´ fehlte völlig. So folgte ein weiterer Alvin´s
Achtziger - Hits, nämlich `Pretend´ (1981). An sich auch ein Rock
n´ Roll - Cover, jedoch eines nicht so sonderlich bekannten Stückes.
Und noch mehr Alvin - Hits: Es folgte ein furioses interessantes
Medley der zwei ersten Alvin Stardust - Hits `My Coo Ca Choo´ und `Jealous
Mind´. Den Schlusspunkt des offiziellen Teils markierte dieses mal
das fetzige Rock n´ Roll - Medley aus Carl Perkins´ `Gone Gone Gone´,
dem `Mean Woman Blues´, (Bekannt durch Elvis und Jerry Lee Lewis.),
sowie der Elvis - Nummer `All Shook Up´, welches sich am Abend zuvor
noch zwischen `Pretend´ und dem Hitmedley befand. Natürlich gab es
noch eine Zugabe, diesmal jedoch nur aus einer Nummer bestehend. Genau
wie gestern wurde mit dem Medley aus den Chuck Berry - Klassikern
`Johnny B. Goode´ und `Bye Bye Johnny´ nochmal so richtig abgerockt
und abgerollt. Und natürlich bot sich für das Publikum
währenddessen auch an diesem Abend Gelegenheit, ausgiebig zu
mitzugröhlen und zu - klatschen. Somit
endete ein fantastisches grandioses Rock n´ Roll - Konzert von einem
meiner absoluten Lieblingsinterpreten, dem charismatischen Alvin
Stardust. Neben dem Gig vom 28. April bereits jetzt einer meiner
Konzerthighlights des laufenden Jahres. Da besteht absolut kein
Zweifel. Mal so nebenbei: Was mich bei beiden Gigs überrascht hat
war, daß sich absolut keine Teds im Publikum befunden haben. Aber die
sehen in Alvin Stardust wahrscheinlich nur den Glam Rock n´ Roller
aus den Siebzigern. Wären die Wild Black Jets allein aufgetreten,
wären sie höchstwahrscheinlich erschienen. Wie
auch immer: Seltsamerweise gab es im Gegensatz zum Meisenfrei in
Bremen, (Nehme ich jedenfalls an, da ich danach Ausschau hielt. Jedoch
ist es nicht ausgeschlossen, daß ich den übersehen habe...), einen
Merchandisestand mit CD´s und Fotodrucken. Hierzu auf einem Schild zu
lesen, daß Alvin nach der Show alles dort erworbene signieren würde.
Wie bereits in Bremen hatte ich genug eigenes Material aus meiner
guten Sammlung zum Signieren dabei. Dennoch erwarb ich, das Geld sitzt
auf Konzerten immer sehr locker, für sauteure 5,- € einen farbigen
Fotodruck, immerhin so in etwa A 4 - Format, plus zum Normalpreis, den
auf Konzerten üblichen 15,- € eine CD mit Alvin´s kompletten
Singles aus den Sechzigern drauf, als er sich noch Shane Fenton
nannte. Die Songs hatte ich zwar alle schon auf Vinyl, trotzdem hätte
ich das alles ohnehin gern auch auf CD gehabt. Ja, und tatsächlich
erschien wenig später ein bestens gelaunter Alvin Stardust am
Merchandisestand. Er signierte geduldig alle meine Sachen, bis auf die
gerade erworbene CD, da ich Idiot vergaß sie aus meinem Stoffbeutel
zu holen. Neben etwas Smalltalk ließ sich Alvin sogar bereitwillig
mit uns fotografieren. Auf das Foto mit mir bin ich natürlich ganz
besonders stolz. Auch wenn ich, wie meist auf solchen Fotos, reichlich
bescheuert aussehe, aber ich fürchte, das hat wenig mit Fotos zu tun.
Egal. Auf jeden Fall war das der krönende Abschluss eines grandiosen
Konzertabends. F.P.
07.05. 2006 Setlist: 01.
Mystery Train / My Baby Left Me / That´s Alright 02.
Hound Dog 03.
Blue Suede Shoes 04.
Rock Around The Clock 05.
Say Mama 06.
C´mon Everybody 07.
Three Steps To Heaven 08.
Honey Don´t 09.
Great Balls Of Fire 10.
Peggy Sue 11. I
Feel Like Buddy Holly 12.
Pretend 13. My
Coo Ca Choo / Jealous Mind 14.
Gone Gone Gone / Mean Woman Blues / All Shook Up 15.
Johnny B. Goode / Bye Bye Johnny (Zugabe)
Mehr von Alvin
Stardust und den Wild Black Jets:
Konzertbericht
vom 28.04. 2006 im Meisenfrei Bluesclub, Bremen
Boppin´
On A Saturday Night (CD - Single) (2004)
Alvin
Stardust - Rockin´ Around The Christmas Tree (CD) (2003)
Shane
Fenton and the Fentones - The Complete A - Sides And B - Sides (CD)
(2003)
The
Wild Black Jets - We Don´t Care What People Say ... Rock n´ Roll Is
Here To Stay! (CD) (2002)
Alvin
Stardust - Christmas (Single) (1989)
Alvin
Stardust - So Near To Christmas (Maxi) (1984)
Alvin
Stardust - So Near To Christmas (Single) (1984)
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